Medienanalyse: So gehen wir vor

Ein wichtiger Schritt unseres OPTKOM-Projekts war die Medienanalyse, die wir im Sommer 2023 durchführten. Ziel dieser Analyse war es, einen Fragebogen zu erarbeiten, der Statements rund um das Thema Wald beinhaltet und eine möglichst breite Meinungsvielfalt über den Wald abdeckt. Dazu haben wir uns mit einigen Akteursgruppen aus der Forstwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft auseinandergesetzt (siehe Abbildung). Insgesamt analysierten wir 140 Medien von mehr als 20 Akteur*innen.

Interessant waren für uns die frei zugänglichen Medien aus den letzten drei Jahren, die möglichst leicht zu finden waren, eine hohe Reichweite haben und auf Deutsch verfasst sind. Die Art des Mediums durfte dabei stark variieren, beispielsweise verwendeten wir Presse-Mitteilungen, Website-Artikel, Instagram-Posts oder die Transkripte von Youtube-Videos. Wichtig dabei war lediglich, dass die Texte in ein PDF-Format konvertierbar waren.

Denn für die qualitative Daten- und Textanalyse nutzten wir die Software MAXQDA, mit Hilfe der wir die jeweiligen Statements kodierten und zu einzelnen Frageblöcken gruppierten. Bei der Kodierung richteten wir uns nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring (2015).

Schlussendlich arbeiteten wir die Statements in den Fragebogen ein, der für die milieuspezifische Umfrage des Sinus-Instituts verwendet wurde. 

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